Handlettering

Handlettering – was ist das?

Was ist eigentlich „Handlettering“?

Das habe ich mich anfangs auch gefragt. Unter Handlettering versteht man eine freiere und in mancher Hinsicht auch etwas einfachere — da weniger Regeln unterworfen — Form der Kalligraphie, also der „Kunst des schönen Schreibens“. Dabei soll Handlettering eben genau danach aussehen, worauf der Name schon schließen läßt: Handgeschrieben. Nur eben in schön 😀

Ich gebe schon seit einigen Jahren Kurse in „klassischer“ Kalligraphie, und da höre ich immer wieder den selben Satz: „Ich kann aber nicht schön schreiben, meine Handschrift ist grauenhaft.“ Selbst wenn, eine schöne Schrift kann man lernen. Und beim Handlettering wie bei der Kalligraphie liegt der Trick letztlich darin, die Buchstaben nicht als Schrift zu sehen, sondern als Zeichnung. Wir malen jeden Buchstaben. Auf die Art umgeht man über Jahre hinweg automatisierte Schriftbewegungen, die unsere Handschrift dominieren.

Handlettering hat also nichts mit Handschrift zu tun. Es soll nur so aussehen, als wäre es eine.

Dabei gibt es verschiedene Techniken. Eine der häufigsten, beliebtesten und auch der schönsten ist sicher „faux calligraphy“. Dabei werden Buchstaben zuerst mit einem normalen Stift (z.B. Staedtler Pigment Liner) geschrieben und danach die zuvor nach unten ausgeführten Striche gedoppelt, um den Effekt einer Bandzugfeder zu erreichen (so wie im Bild unten). Das klingt jetzt furchtbar kompliziert, ist aber eigentlich ganz einfach. Demnächst wird es hier einen ausführlichen Post mit Video zur „faux calligraphy“ geben.

Freut euch drauf 🙂

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