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Places I’ve visited

Viel bin ich in der Welt bisher ja noch nicht rumgekommen… Aber ein bisschen was hab ich doch schon gesehen. Und da ich auf diesem Blog ja auch über meine zukünftigen Reisen berichten möchte, dachte ich, ich gebe Euch auch mal einen kurzen Eindruck meiner bisherigen Reisen.

Die meisten meiner Reiseziele lagen innerhalb Europas – außer 2006. Da ging es für zwei Wochen nach Australien, genauer gesagt Surfer’s Paradise, in der Nähe von Brisbane. Zusammen mit einer langjährigen Freundin besuchte ich ein befreundetes Ehefrau. Der Mann war zum Arbeiten dort, seine Frau, um ihm Gesellschaft zu leisten. Und wir nutzten die Gelegenheit. Wir hatten ein kleines Appartement gemietet für zwei Wochen und wollten uns die nähere Umgebung ansehen. Verschiedene Tagesausflüge in Nationalparks, Koala-Auffangstationen und Zoos wechselten sich mit Shopping und Ausgehen in der Partymeile von Surfer’s Paradise ab, die praktisch um’s Eck unseres Appartements lag. Am eindrucksvollsten in Erinnerung geblieben sind mir die Sonnenaufgänge am Strand. Hier ein Foto:

2007 hatten drei Freundinnen und ich beschlossen, dass es Zeit für einen Mädelsurlaub wird. Das Ziel war schnell gefunden, also ab nach Barcelona! Tatsächlich haben wir vermutlich nicht halb so viel gesehen, wie es zu sehen gegeben hätte. Zwar haben wir in La Rambla gewohnt, die Sagrada Familia besucht und sind im Park Güell flaniert, aber die Kathedrale, das Picasso-Museum oder die Casa Mila zum Beispiel haben wir nicht gesehen – dafür jede Menge Bars und Klamottenläden. Und den Strand – sogar im Meer waren wir baden. Dennoch, ich glaube, wir sind Barcelona damals nicht gerecht geworden, weshalb ich dort gerne nochmal würde hin wollen.

2008 ging es dann – wieder ein Mädelsurlaub – zu viert nach Paris. Louvre, Eiffelturm, Champs-Elysées, Arc de Triomphe, Sacré Coeur, Moulin Rouge, Notre Dame – wir haben tatsächlich nichts ausgelassen. Außer die Katakomben. Die waren uns einerseits zu klaustrophobisch und andererseits war die Schlange der Touristen an der Kasse auch entschieden zu lang. Ansonsten erinnere ich mich, dass mir im Vergleich zur Pariser Metro die Münchner U-Bahn geradzu klinisch rein erschien und die Mona Lisa enttäuschend winzig ist. Dennoch – eine eindrucksvolle Stadt, an der Geschichte an jeder Hausecke präsent scheint.

2013 ging es dann nach Rom, zusammen mit meiner Mutter: Mutter-Tochter-Urlaub. Und wenn Paris schon eine geschichtsträchtige Stadt ist, dann atmet Rom praktisch Geschichte. Unsere erste Station nach Ankunft waren Kolosseum und Forum Romanum, und allein nur über das uralte, ausgetretene Pflaster auf dem Vorplatz zu laufen fühlte sich schon an, als könnte jeden Moment der römische Streitwagen um die Ecke gefahren kommen. Hinzu kam, dass an diesem Abend alles in einem unwirklichen warmen Sonnenuntergangs-Licht lag, dass einen förmlich in eine andere Zeit versetzte. Als wir dann noch im Kolosseum plötzlich einen Chor erklingen hörten, der sich flashmopartig eingefunden hatte, waren wir restlos von dieser Stadt begeistert. In den folgenden drei Tagen versuchten wir so viel wie möglich an Eindrücken und Erlebnissen in uns aufzusaugen, nur um schließlich kurz vor Abreise zu dem Schluß zu kommen, dass man Rom nicht in vier Tagen schafft – wir werden also irgendwann mal wiederkommen müssen.

Ebenfalls 2013 besuchte ich mit einem Freund London. Ebenfalls eine aufregende Stadt, aber vom Charakter so ganz anders als Rom. Lebhafter, moderner, zwar auch geschichtsbehaftet, aber nicht von dieser Tragweite. London lebt seinen eigenen Zeitgeist. Auch hier haben wir das touristische Pflichtprogramm absolviert: Tower, Buckingham Palace, Big Ben, Westminster Abbey, Harrods, verregneter Spaziergang im Hyde Park, Abbey Road Studios mitsamt Foto auf dem „Beatles-Zebrastreifen“,… was mir aber leider vor allem in Erinnerung bleiben wird, ist das absolut abgewrackte Hotelzimmer, in dem wir untergebracht waren, wo uns beim beziehen des Zimmers schon gleich mal eine Maus entgegengelaufen kam, die dann flucks unter dem bedenklich großen Schlitz unter der Tür nach draußen in den Hotelflur verschwunden ist. Da wussten wir dann auch, wieso das Hotel so günstig war… Abgesehen davon habe ich es als eingefleischter Sherlock Holmes-Fan nicht in das Museum in der Baker Street 221B geschafft. Auch hier ist eine Wiederholung des Besuchs also nicht ausgeschlossen.

2014 schließlich ging es dann nach Wien – wieder mit meiner Mutter, denn nach unserem traumhaften Rom-Urlaub war sie so begeistert, dass der jährliche Mutter-Tochter-Urlaub zur Tradition werden sollte. Zumindest eine Weile lang. Die letzten beiden Jahre haben wir das leider nicht geschafft, aber für 2019 ist definitiv wieder ein Urlaub geplant. Nur wohin wissen wir noch nicht. Die Wunschliste ist lang: Amsterdam, Venedig, Kopenhagen, Stockholm, Mailand,… Wir werden sehen. 2014 jedenfalls ging es nach Wien. Naschmarkt, Reitschule, Prater, Kaisergruft, Stephansdom, Museumsquartier,… Vier Tage lang machten wir die Stadt mit dem berühmten Wiener Schmä unsicher – und haben jede Minute davon genossen. Ob ich nochmal hinfahre? Zum Urlaub machen? Ich weiß nicht. Vielleicht. Man soll ja nie nie sagen…

2015 war dann Florenz angesagt. Wieder mit Mama. Auch hier waren wir vier Tage – und haben versucht so viel wie möglich zu sehen. Ponte Vecchio, Santa Maria del Fiore, Palazzo Vecchio und Uffizien (wenn auch nur von außen), Piazzale Michelangelo, Piazza della Signoria, Palazzo Pitti (ebenfalls nur im Vorbeigehen – wie gesagt, vier Tage. Da schafft man unmöglich alles…), Palazzo Strozzi, Mercato Centrale und noch so einiges mehr. Am vorletzten Tag haben wir dann einen Ausflug über die Via Chiantigiana nach San Giminiano und Siena gemacht – morgens los, abends zurück. Wir sind mit dem Auto nach Florenz gefahren (acht Stunden Fahrt. Puh…) und waren so mobil, weshalb sich die Route anbot. Insgesamt wahrscheinlich – neben Rom – einer meiner schönsten Urlaube bisher.

So – und nun ist die Zeit reif für neue Abenteuer! Im Frühjahr soll es an die Nordsee gehen – Ostfriesische Inseln. Ich freu mich drauf!

 

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